UMBAU


Umbauarbeiten im Tierheim Kronach 



Unser Tierheim ist über viele Jahre gewachsen – und mit ihm die täglichen Herausforderungen.
Einige Bereiche sind inzwischen deutlich in die Jahre gekommen.
Deshalb haben wir uns entschieden, Schritt für Schritt zu modernisieren.

WIR MÖCHTEN SIE MITNEHMEN!

Den Anfang macht unsere Katzen-Quarantänestation. Gerade dieser Bereich ist besonders wichtig, um neu aufgenommene oder erkrankte Tiere sicher unterzubringen und bestmöglich zu versorgen. Der Umbau war dringend notwendig – und ist für uns ein großer, aber notwendiger Schritt in die Zukunft.

Viele Umbaumaßnahmen werden in Eigenleistung durchgeführt. Das spart zwar Arbeitskosten, bedeutet für uns aber einen enormen zeitlichen Einsatz und dennoch hohe Material- und Baukosten. Jeder Euro wird dabei direkt in die Verbesserung der Unterbringung unserer Tiere investiert.

Wenn Sie unsere Arbeit und den Umbau der Katzen-Quarantäne unterstützen möchten, freuen wir uns sehr über jede Spende.


Januar 2025

START DER ABRISSARBEITEN

Nach vielen Monaten der Planung, des Abwägens und zahlreicher Gespräche ist es endlich so weit: Die Umbauarbeiten in unserer Katzen-Quarantänestation haben begonnen. Ein Schritt, der längst notwendig war – denn die bestehenden Räume waren deutlich in die Jahre gekommen.

Zunächst heißt es: alles muss raus.

Die gemauerten Katzenboxen werden vollständig zurückgebaut, Fliesen abgeklopft und der Boden komplett herausgerissen. Da künftig eine Fußbodenheizung für mehr Komfort und bessere Bedingungen sorgen soll, wird der Raum konsequent bis auf den reinen Rohbauzustand zurückgeführt.

März 2025

DURCHBRÜCHE UND NEUE RAUMAUFTEILUNG

Im Zuge der Umbaumaßnahmen sollen mehrere Durchbrüche geschaffen werden, um die Katzen-Quarantänestation funktional neu zu strukturieren. Ein zentraler Schritt ist der Durchbruch zum angrenzenden Nebenraum, in dem ein separater Waschmaschinenanschluss installiert wird. So können hygienische Abläufe verbessert und die Ansteckungsgefahr für unsere Tiere deutlich reduziert werden.

Die neue Raumaufteilung ist gezielt darauf ausgerichtet, den Arbeitsalltag der Tierpflegerinnen zu erleichtern und Wege sinnvoll zu verkürzen. Zusätzlich soll später noch ein Fenster durchgebrochen werden, um mehr Tageslicht in die Räume zu bringen und eine freundlichere Atmosphäre zu schaffen.

Dabei fallen rund 20 Tonnen Bauschutt an – eine enorme Menge, die nur dank vieler tatkräftiger Helfer zu bewältigen ist. Ehrenamtliche Unterstützer packen mit an, scheuen weder schwere Arbeit noch schmutzige Hände und leisten einen unschätzbaren Beitrag.

April 2025

KABELVERLEGUNG

Es steht ein weiterer wichtiger Schritt an: die Verlegung der neuen Stromkabel für unsere Veranstaltung „Tag der offenen Tür“ im August.

Da sich dieser Bereich am entgegengesetzten Ende des Tierheims befindet und zugleich am weitesten vom Stromkasten entfernt ist, war der Aufwand besonders groß. Die alten Stromleitungen entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen und mussten vollständig erneuert werden.

Unter Einsatz eines Minibaggers wurden lange Gräben ausgehoben – gefühlt einmal rund um das gesamte Tierheim. Eine körperlich anstrengende und zeitintensive Arbeit, die ohne fachkundige Hilfe kaum zu bewältigen gewesen wäre. Umso dankbarer sind wir für die tatkräftige Unterstützung engagierter Helfer vom Fach, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Zeit eingebracht haben. Ohne dieses Engagement wäre die Umsetzung in Eigenleistung schlicht nicht möglich gewesen.

Mai 2025

NEU WASSER- UND ABWASSERLEITUNG

Ohne Wasser geht auch bei uns nichts. Deshalb haben wir im Zuge der Umbaumaßnahmen auch die Wasserleitungen vollständig erneuert. Da die Katzen-Quarantänestation künftig neu angeordnet wird, mussten neue Anschlüsse gelegt und die Leitungsführung angepasst werden.


So schaffen wir nicht nur eine moderne und zuverlässige Versorgung, sondern gestalten den Raum auch so, dass er den Tierpflegerinnen die tägliche Arbeit erleichtert und funktional unterstützt. Jeder Handgriff, der hier heute geplant und umgesetzt wird, sorgt später für bessere Abläufe – und mehr Zeit für das, was wirklich zählt: die Versorgung unserer Tiere.

Juni 2025

Abschluss der groben Arbeiten

In nur wenigen Wochen hat sich viel getan. Die groben Arbeiten sind abgeschlossen und unsere Katzen-Quarantänestation nimmt Schritt für Schritt immer mehr Gestalt an.

Alle notwendigen Durchbrüche zu den Nebenräumen sowie die neuen Fensteröffnungen wurden geschaffen. So entsteht künftig nicht nur eine bessere Raumaufteilung, sondern auch deutlich mehr Licht. Die alte, marode Decke und die kaum noch vorhandene Isolierung wurden vollständig entfernt – ein wichtiger Schritt für Stabilität, Hygiene und ein angenehmes Raumklima.

Beschädigte Bereiche wurden sorgfältig ausgebessert und vorhandener Schimmel fachgerecht beseitigt. Dafür mussten sämtliche Fliesen und der alte Putz entfernt werden. Nun verfügen wir über eine solide Grundlage für den nächsten Bauabschnitt und können die Arbeiten planmäßig fortsetzen.

September 2025

Neuer Quarantänekäfig im Einsatz

Ein weiterer wichtiger Schritt in unserem Quarantäneprojekt ist geschafft: Die erste Lieferung eines modularen Doppel-Quarantänekäfigs der Firma Petfort ist bei uns angekommen und bereits aufgebaut. In den kommenden Monaten wird er im täglichen Einsatz getestet, um zu prüfen, ob er sich für unsere zukünftige, vollständig ausgebaute Quarantäne eignet.

Die Käfige sind hochwertig, flexibel kombinierbar – und leider auch mit hohen Kosten verbunden. Sollte sich das System bewähren, möchten wir weitere Module anschaffen. Dafür sind wir auf Unterstützung angewiesen. Jede Spende hilft uns, unseren Tieren eine sichere und möglichst stressfreie Unterbringung zu ermöglichen.

Vielen Dank an alle, die dieses Projekt begleiten und möglich machen. 

Januar 2026

AKTUELLER STAND

Im vergangenen, letzten halben Jahr wurden viele kleinere Arbeiten Schritt für Schritt erledigt – Dinge, die man später kaum sieht, die aber viel Zeit und Einsatz erfordern. Dazu gehören das Klopfen von Schlitzen für die Kabelführung, das Setzen neuer Steckdosen sowie alle Vorbereitungen für den Elektriker, der anschließend die Leitungen ziehen und anschließen konnte.

Auch die Wasseranschlüsse und die Anschlüsse für unsere geplante Fußbodenheizung wurden fertiggestellt, Armaturen installiert, Fenster abgedichtet, und Türen ausgerichtet. Sehr aufwendig war auch die neue Isolierung der Decke.

All diese Arbeiten sind die notwendige Grundlage für den nächsten großen Schritt: das Verputzen der Räume. Bisher haben wir diese Arbeiten überwiegend als Eigenleistung erbracht. Bei den nun folgenden Tätigkeiten werden wir aber um professionelle Unterstützung nicht herum kommen.