„Romera“, weiblich, kastriert, Dackelmix, geb. 01.02.18, 38 cm

Kleiner Schmuseschatz sucht sein Glück!

Romera wurde – wie so viele andere spanische Hunde auch – auf der Straße gefunden. Sie war damals trächtig, was durchaus der Grund dafür gewesen sein könnte, dass ihr Besitzer sie kaltblütig ausgesetzt hat. Mit einem Umweg über unser Partner-Tierheim Sierra Nevada landete die süße kleine Maus Mitte Dezember bei uns in Kronach – im Köfferchen nichts als die Hoffnung auf ein besseres Leben…

Für einen mit Herz denkenden und fühlenden Menschen ist es absolut unverständlich, wie man so einen Schatz einfach auf der Straße seinem Schicksal überlassen kann. Denn das ist Romera wirklich – ein kleiner Schatz, der so lieb und sympathisch ist, dass man ihn einfach ins Herz schließen muss. Undenkbar, ihr irgendetwas Böses anzutun…!

Romera geht freundlich auf alle Menschen zu, ist aber nicht übermäßig aufdringlich oder stürmisch. Wenn sie jemanden noch nicht kennt, ist sie etwas vorsichtig, aber stets absolut gutmütig und unterwürfig. Sie geht nie auf Konfrontation und ist alles andere als dominant. Im Gegenteil ist die kleine Maus heilfroh, wenn ihr niemand etwas tut. Auch bei fremden Menschen fasst sie sehr schnell Vertrauen, wenn sie merkt, dass keine Gefahr droht. Es braucht nur ein paar liebe Worte und schon bietet sie sich begeistert zum Schmusen an.

Und damit haben wir dann auch schon Romeras Lieblingsbeschäftigung gefunden: hemmungsloses und ausgiebiges Schmusen und Kuscheln! Etwas Schöneres gibt es für sie nicht. Sie genießt es sichtlich, wenn man Zeit mit ihr verbringt, sie streichelt und liebkost. Romera saugt jegliche Art von Zärtlichkeit richtig auf und man spürt deutlich, wie sehr sie sich nach Geborgenheit und Anschluss sehnt. Wir sehen sie schon richtig vor uns, wie sie abends mit Herrchen und Frauchen auf dem Sofa sitzt, gemeinsam Fernsehen schaut und dabei genüsslich bekuschelt wird. 🙂

Doch auch wenn Romera eine kleine Schmusebacke ist, darf man nicht vergessen, dass sie trotzdem ein Hund und kein Stofftier ist! Noch dazu ein junger Hund, der Action braucht, spazieren gehen möchte und vor allem auch noch viel lernen muss. Als spanischer Straßenhund hat ihr leider noch niemand beigebracht, wie man sich in einem gesitteten deutschen Haushalt zu benehmen hat. Hier müssen Herrchen und Frauchen schon etwas Geduld und Verständnis mitbringen, wenn nicht alles gleich auf Anhieb perfekt klappt. Aber wir sind sicher, dass Romera schnell lernen wird, weil sie ihren Menschen gefallen möchte.

Beim Spazierengehen läuft sie schön an der Leine und genießt ihren täglichen Auslauf. Allzu viel Verkehr und laute Geräusche sind ihr noch etwas unheimlich, daher möchten wir sie nicht unbedingt gleich in eine hektische Innenstadt vermitteln. Die kleine Maus soll ja nicht gleich überfordert werden. In ländlicher Umgebung oder Stadtrandlage würde sie sich bestimmt wohler fühlen.

Aufgrund ihrer Farbe und den für einen Dackel etwas zu langen Beinen könnten wir uns vorstellen, dass in Romeras Ahnenreihe auch mal ein Podenco mitgemischt hat. Daher könnte sie auch Jagdtrieb geerbt haben, so dass sie vielleicht nicht immer und überall ohne Leine laufen kann. Vorerst ist allerdings sowieso absolute Leinenpflicht angesagt, denn Romera muss ja erst einmal die nötigen Kommandos lernen.

Mit anderen Hunden versteht sich Romera übrigens perfekt. Sie ist auch hier eher unterwürfig und fängt keinen Streit an. Sie genießt die Gesellschaft ihrer Artgenossen, weil sie das von ihrer Straßenzeit wie auch dem Tierheimleben gewöhnt ist, und könnte prima als Zweithund leben.

Wir denken, dass die kleine Zuckerschnute auch mit Kindern klar käme, denn Romera ist einfach nur lieb. Vor allem bei kleinen Kindern müssen die Eltern aber natürlich immer ein Auge auf ihren Nachwuchs haben, damit sie nicht bedrängt oder geärgert wird.

Romera hat eine körperliche Auffälligkeit, die einem gleich auffällt, wenn man sie betrachtet: Ihr Schwanz hängt schlaff nach unten. Bei einer Röntgenuntersuchung konnte jedoch keine Verletzung an den Knochen festgestellt werden, daher könnten laut Tierarzt Bänder oder Sehnen betroffen sein. Eine Behandlung ist allerdings weder nötig, noch möglich, weil Romera auch mit hängendem Schwanz ganz normal leben kann und davon überhaupt nicht beeinträchtigt wird.

Leider ist Romera wie so viele Hunde aus dem Süden leishmaniose-positiv. Sie hat aber keinerlei Symptome und auch nur einen geringen Titer. Damit das so bleibt, sollte sie regelmäßig Allopurinol-Tabletten bekommen (Kosten im Monat maximal 5-10 Euro) und einmal im Jahr einen Bluttest zum Kontrollieren der Organwerte machen. Leishmaniose ist nicht ansteckend, Romera kann damit ohne Beeinträchtigung leben und auch genauso alt werden wie jeder andere Hund auch. Gerne stehen wir Ihnen dazu auch noch mit mehr Infos zur Seite.

Für unseren goldigen Schmuseschatz wünschen wir uns nun die beste Familie der Welt, in der sie so richtig geliebt und verwöhnt wird und endlich einmal Sicherheit und Geborgenheit erfahren darf.

2 Gedanken zu „„Romera“, weiblich, kastriert, Dackelmix, geb. 01.02.18, 38 cm

  1. Hallo, mein Name ist Petra Brown.Ich bin sehr an die süße Romera interessiert.Wir leben in Wüstenahorn(Stadtrand Coburg).Wir wohnen in einer 3 Zimmerwohnung, deswegen ein kleiner Hund.Wir hatten schon 5 Hunde als wir in Amerika lebten. Wir würden gerne vorbeikommen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Petra Brown

  2. Hallo Zusammen. Ich heiße Christiane Hutterer.-Löffler und komme aus Altenkunstadt. Ich habe großes Interesse an Romera an dem Dackelmix. Habe mich sofort verliebt. Ich würde sie gerne bei mir aufnehmen. Zwei Kinder habe ich die würden sich rießiv freuen. Was kostet Romera denn? Über eine Rückantwort würde ich mich sehr freuen. Ich bin Hunde erfahren. Ich hatte vorher einen Border colli. Mit freundlichlichen Grüßen Christiane Hutterer-Löffler.

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