„Elsa“, „Elvira“, „Emmi“ und „Elly“, weiblich, Hauskatzen, geb. 06/19

SOS! Erfahrene Adoptivfamilien für scheue kleine Katzenkinder gesucht!

Sommerzeit, Katzenzeit, Leidenszeit… Zu keiner anderen Zeit im Jahr werden so viele Katzen abgegeben wie im Sommer. Ach, wenn doch die Notwendigkeit der Katzenkastration nicht so oft auf taube Ohren stoßen würde! Wie viel Leid könnte den kleinen Samtpfötchen erspart werden! Ausgesetzt, halb verhungert und oft krank müssen sie sich in zartem Alter schon durchs Leben schlagen und so manche schafft es nicht…!

Besonders schlimm ist es, dass gerade in ländlicher Gegend so viele unkastrierte Mäusefänger herumlaufen, die unkontrolliert für Nachwuchs sorgen. Und da diese meist halb wild und ohne großen Kontakt zu Menschen leben, wachsen ihre Babys natürlich auch mit einer großen Portion Misstrauen gegenüber Menschen auf.
Gerade im Moment haben wir einen ganzen Wurf dieser kleinen scheuen „Kratzbürstchen“ im Tierheim, die noch nicht begriffen haben, dass das Zusammenleben mit uns Menschen gar nicht so übel ist. Da die kleinen Stubentiger (Farben grau getigert und grau-weiß) aber noch so jung sind, können sie durchaus noch an den Menschen gewöhnt werden.

Hierfür suchen wir jedoch ganz besondere Menschen. Wer sich eine Katze wünscht, mit der er sofort schmusen kann, ist nicht für unsere Faucherle geeignet. Viel Geduld, Verständnis und Liebe sind eine unerlässliche Voraussetzung für die „Resozialisierung“ unserer kleinen Wildfänge. Man sollte bereit sein, die Katze anzunehmen, wie sie ist, und anfangs nicht zu hohe Ansprüche stellen. Im Moment kann man Elsa, Elvira, Emmi und Elly noch nicht mit bloßer Hand anfassen. Da sind schon dicke Handschuhe nötig, denn die kleinen Wildfänge reißen nicht nur aus und fauchen wie die kleinen Teufel, nein, sie würden durchaus auch beißen, wenn man sie in die Enge drängt. Für Kinder sind sie daher keine Spielgefährten!

Trotzdem lernen die Kätzchen in diesem zarten Alter doch recht schnell und haben durchaus das Potential, richtige Schmusekatzen zu werden, auch wenn es im Moment noch nicht so aussieht.

Ideal wäre es, wenn im neuen Zuhause bereits eine weitere freundliche Katze leben würde, denn unsere kleinen Faucherle sind sehr verträglich und kuscheln gern mit ihren Artgenossen. So ganz allein erscheint ihnen eine neue Umgebung noch bedrohlicher als ohnehin schon und eine souveräne Zweitkatze könnte ihnen Sicherheit geben.

Schön wäre es auch, wenn sie nach einer ausreichenden Eingewöhnungszeit und der dann erfolgten Kastration auch mal Freigang haben könnten, da sie dies von früher her so gewöhnt sind. Natürlich sollte ihr neues Zuhause dann nicht gerade an einer Hauptverkehrsstrecke liegen.

Da die meisten Menschen (verständlicherweise) einen Stubentiger adoptieren möchten, den man sofort anfassen kann, haben unsere kleinen Faucherle natürlich sehr schlechte Karten. Trotzdem möchten sie nicht für immer im Tierheim bleiben. Sie sind hier sehr unglücklich. Daher unsere Frage: Welche erfahrenen Katzenmamis und –papis möchten sich der Herausforderung stellen und unseren kleinen Wildfängen zeigen, dass das Zusammenleben mit uns Menschen auch viele Vorteile hat? Unsere scheuen kleinen Katzenkinder bräuchten so dringend die Chance auf ein glückliches Katzenleben! Wer kann helfen???

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