Tania und Rocky update 01.03.19

Liebe Tierfreunde! Wir sind Euch so dankbar, dass Ihr das Schicksal unserer beiden Sorgenkinder Tania und Rocky mit so viel Anteilnahme verfolgt! Es tut unendlich gut, zu wissen, dass man nicht allein ist. Vielen Dank für alle, die schon für die Operationen der beiden gespendet haben oder vielleicht noch spenden wollen. Wir brauchen Euch! Aber nun seid Ihr sicher schon gespannt auf Neuigkeiten unserer beiden Sorgenkinder.

Tania und Rocky wurden beide am Donnerstag, den 28.02. operiert. Über Nacht mussten sie zur Beobachtung und Weiterbehandlung stationär in der Klinik bleiben, aber heute Abend durften wir sie wieder nach Hause holen.

Wie vorher besprochen wurden Tania beide Augen sowie die Geschwulste am linken Oberschenkel entfernt. Die arme Seele sieht im Moment leider noch ziemlich gruselig aus, denn beide Augenhöhlen sind mit dicken Verbandspolstern zugeklebt, die möglichst bis Sonntag auch noch drauf bleiben sollen. Auch die Nähte am Oberschenkel sind mit Pflastern geschützt. Damit sie sich nicht kratzen oder lecken kann, muss sie leider einen Halskragen tragen.

Das alles ist natürlich nicht gerade angenehm, aber Tania ist tapfer. Die nächsten Tage darf sie nun erst mal nur ganz kurz Gassi gehen und auf keinen Fall rennen oder springen, damit die Nähte am Bein nicht wieder aufgehen. Und selbstverständlich bekommt sie auch starke Schmerzmittel sowie Antibiotika, damit sie nicht zu sehr leiden muss und alles gut verheilt.

Bei Rocky wurden die Follikel (Geschwüre) unter beiden Augäpfeln entfernt. Außerdem konnte beim linken Auge bereits die Lid-Korrektur vorgenommen werden. Das heißt, die Roll-Lider wurden so gekürzt, damit sie nicht mehr am Auge reiben können. Leider konnte das rechte Auge nicht mehr gemacht werden, da die OP sonst zu lange und zu anstrengend für Rocky geworden wäre. Dies folgt in ein paar Wochen in einer zweiten Operation.

Im Moment sieht auch er nicht gerade gut aus, denn die Augen sind natürlich geschwollen, rot und tränen. Aber das ist ja normal. Die nächsten Tage bekommt er sechs Mal täglich Augentropfen und natürlich ebenfalls Schmerzmittel und Antibiotika. Auch er muss nun erst mal mit einem Halskragen leben, den der arme Kerl schon von seiner letzten (sinnlosen) Operation her kennt. Damals wollte er ständig seine Augen reiben oder sich irgendwo schubbern, daher wissen wir, dass so ein Kragen unbedingt nötig ist.

Im Moment geht es beiden Hunden den Umständen entsprechend gut. Nun werden wir sehen, was die nächsten Tage bringen und wie sie sich erholen werden. Wir werden auf jeden Fall alles dafür tun, dass alles gut über die Bühne geht und die beiden hoffentlich schon bald wieder schmerzfrei und unbeschwert leben können. Am Dienstag müssen wir wieder zur Nachkontrolle in die Klinik fahren.

Nochmals möchten wir hier anmerken, dass sowohl Tania, als auch Rocky alle unangenehmen Prozeduren mit Engelsgeduld gemeistert haben. Das gesamte Tierarztpersonal war restlos begeistert von ihnen. Trotz all der unangenehmen Behandlungen blieben sie stets freundlich und hatten immerzu nur Schmusen im Kopf. Nicht ein einziger Knurrer kam über ihre Lippen, außerdem haben sie immer schön still gehalten. Tania und Rocky sind wirklich außergewöhnlich liebe und gutmütige Hunde, die es wirklich verdient haben, dass man alles Menschenmögliche für sie tut.

Und vielleicht werden sie ja letztendlich sogar mit einem liebevollen Zuhause belohnt? Wir würden es ihnen so sehr wünschen!

Euch allen noch mal ein ganz herzliches Vergelt´s Gott für Eure Hilfe! Wir werden Euch auf dem Laufenden halten!

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