„Carlo, Camillo, Claudio, Clemens und Pit“, männlich, kastriert, Hauskatzen, geb. Frühjahr 2018

SOS! Artgerechtes Zuhause für fünf junge scheue Kater gesucht!

 

Die vier Brüder Carlo, Camillo, Claudio und Clemens sowie ihr gleichaltriger Kumpel Pit wurden wie so viele unserer samtpfotigen Sorgenkinder nicht in liebevollen Familien, sondern auf Bauernhöfen geboren. Sie wuchsen also ohne direkten Kontakt zu Menschen auf, waren von Anfang an auf sich allein gestellt und hatten keine Gelegenheit, die guten Seiten von uns Zweibeinern kennenzulernen.

Clemens

Streicheleinheiten, einen stets gefüllten Futternapf, einen kuscheligen Schlafplatz, kurz gesagt alle Annehmlichkeiten des Zusammenlebens mit Menschen sind ihnen fremd. Tag für Tag mussten sie ums Überleben kämpfen. Ihre Erfahrungen mit Menschen erstrecken sich auf Fußtritte und böse Worte, mit denen sie verjagt wurden. Ist es da ein Wunder, dass die vier Wildfänge nichts mit uns Zweibeinern zu tun haben wollen?

Camillo

Dass von uns Menschen auch Gutes ausgehen kann, haben Carlo, Camillo, Claudio, Clemens und Pit noch nicht verstanden. Da sie uns sicherheitshalber also erst einmal misstrauen, gehen sie uns aus dem Weg und sind sehr scheu. Anfassen ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Sobald man einen bestimmten Abstand unterschreitet, legen sie die Ohren an, fauchen und ergreifen die Flucht. Tagein, tagaus liegen sie in unserem Katzenzimmer auf den höchsten Liegebrettchen oder in dunklen Höhlen, so weit entfernt von uns Menschen wie nur möglich. Ihr schützendes Plätzchen verlassen sie in der Regel nur, wenn gerade niemand in der Nähe ist.

Clemens und Claudio

Dass es diesen freiheitsliebenden Tieren, die noch nie eingesperrt waren, in der Enge unseres Katzenzimmers nicht gefällt, ist logisch. Leider können sie jedoch nicht mehr an ihre ursprünglichen Plätze zurück, da sie dort nicht mehr geduldet werden. Eine Vermittlung als Familienmitglieder ist aber ebenso hoffnungslos, da es kaum Menschen gibt, die bereit sind, so einen kleinen Wildfang aufzunehmen… Jeder wünscht sich nun mal nur eine Schmusekatze…

Claudio

Aber was tun? Sollen unsere traurigen Stubentiger ihr ganzes Leben hinter tristen Tierheim-Gittern dahinvegetieren – ohne Hoffnung auf Freiheit? Niemals mehr Mäuse fangen, niemals mehr durch Felder und Wiesen pirschen, auf Bäume klettern oder in der Sonne liegen? Was für trostlose Aussichten!

Pit

Um unseren fünf Sorgenkindern solch ein Leben zu ersparen, suchen wir händeringend einen katzenlieben Bauern- oder Reiterhof, gerne natürlich auch Familien mit Garten und einer Scheune o.ä., die nichts gegen ein paar Mäusefänger einzuwenden haben. Carlo, Camillo, Claudio, Clemens und Pit brauchen nichts weiter als einen warmen und trockenen Schlafplatz und Futter. Sie suchen keine Nähe zum Menschen, müssen aber natürlich trotzdem versorgt werden.

Claudio

Da sie alle noch jung sind, ist es durchaus möglich, dass sie mit der Zeit noch zutraulich und sogar verschmust werden, wenn sie auf lange Sicht hin merken, dass ihnen keine Gefahr droht und sie nur noch gute Erfahrungen machen. Wir kennen viele solcher Fälle. Aber das geht halt nicht von heute auf morgen. Man muss den kleinen Kratzbürstchen erst einmal ihre Ruhe lassen, darf sie nicht bedrängen, sondern ihnen mit dem täglich gleichen Ritual des Futter-Gebens Sicherheit geben. Oft fassen sie dann Vertrauen und kommen von sich aus, um Freundschaft zu schließen. Doch dafür braucht es natürlich verständnisvolle Katzenliebhaber mit Geduld.

Pit

Auch sollten die fünf nicht allein irgendwo leben müssen. Zwar ist es nicht nötig, dass alle fünf gleichzeitig vermittelt werden, aber mindestens zwei sollten schon zusammenbleiben dürfen. Die Umstellung in eine fremde Umgebung ist für solche Angsthäschen schon gruselig genug, da sollten sie wenigstens einen vertrauten und geliebten Kumpel um sich haben dürfen. Auch mit anderen Katzen verstehen sich alle fünf übrigens super. Sie waren ja Zeit ihres Lebens mit anderen Katzen zusammen und waren noch nie allein. Oft kuscheln sie sogar in einem Körbchen miteinander.

Pit mit einem bereits vermittelten Kumpel

Selbstverständlich ließen wir Carlo, Camillo, Claudio, Clemens und Pit
kastrieren, so dass es keinen weiteren unerwünschten Nachwuchs geben kann.

Carlo

Da wir einfach nur froh sind, wenn unsere kleinen Kratzbürstchen irgendwo gut unterkommen, würden wir für sie auch keine Vermittlungsgebühr, sondern nur eine freiwillige Spende verlangen. Wer hat ein Herz und schenkt unseren menschenscheuen kleinen Angsthäschen ein gut versorgtes Leben in Freiheit?

Claudio mit Kumpel Fussel

Pit

Claudio

Claudio

Carlo

Pit

Pit

Pit

Pit

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