Pilzinfektionen in der kalten Jahreszeit – befallen werden Mensch und Tier

Berlin/München, 08.12.2011. Diesen Herbst scheinen die Fallzahlen besondere Höhen zu erreichen: An Hautpilzen erkrankte Hunde und Katzen bevölkern die Tierarztpraxen. Auch Pferde sind regelmäßig betroffen. In der Fachsprache wird diese Infektionskrankheit Dermatophytose genannt. Die Tiere stecken sich untereinander an. Doch schlimmer noch – auch Übertragungen auf den Menschen sind möglich und häufig!
Zunächst fällt dem Besitzer eines betroffenen Tieres nur die schuppige Haut bei seinem Liebling auf. Das Fell wirkt wie mit Mehl bestäubt und stumpf. Im weiteren Verlauf bilden sich kreisrunde, haarlose Stellen meist im Bereich der Ohren oder des Kopfes aus. Von Juckreiz sind die Tiere dabei nur mäßig geplagt. Die Symptome beim Menschen betreffen vor allem Dekolleté, Arme und Beine. Hier finden sich beim Zweibeiner im Krankheitsfall rundliche, mit einem rötlichen Ring umgebene Stellen, die im Inneren ein schuppiges Areal aufweisen.
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aktion tier begrüßt Entscheidung des Bundesrates – keine Wildtierhaltung mehr im Zirkus

Berlin/München, 26.11.2011. Noch ist der Jubel verhalten, denn bereits im Jahr 2003 hat der Bundesrat einen ähnlichen Beschluss gefasst und ein Haltungsverbot für Affen, Elefanten und Großbären ausgesprochen. Die Bundesregierung hat dieses vom Bundesrat gewollte Verbot aber wegen rechtlicher Bedenken nie umgesetzt. Auch dieses Mal hat die Bundeslandwirtschaftsministerin Frau Aigner im Vorfeld schon wieder zu erkennen gegeben, dass sie rechtliche Bedenken hegt. Das Wiederholen dieser rechtlich nicht haltbaren „rechtlichen Bedenken“ der Bundeslandwirtschaftsministerin ist wohl eher dem Einfluss der starken Lobby der Zirkusunternehmer geschuldet, als tatsächlicher rechtlicher Prüfung.
Wer mit offenen Augen in den Zirkus geht, erkennt das Leid der gefangenen Wildtiere auf den ersten Blick. Da wirkt es wie Hohn, wenn ein Sprecher eines großen Zirkusunternehmens davon spricht, dass es sich bei den im Zirkus zum allgemeinen Spektakel eingesetzten Elefanten, Nashörnern, Löwen, Giraffen, Bären, Seelöwen etc. gar nicht mehr um Wildtiere handelt. Deshalb kann man wohl seiner kruden Vorstellung nach tonnenschwere Elefanten ruhig anketten, Affen ruhig in viel zu kleinen Käfigen halten, Nashörnern einen Raum, kleiner als Kinderzimmer vorhalten. Genau das ist das Problem, dass die Zirkusbetreiber ihre Wildtiere wie Wesen behandeln, bei denen alles, was ihre Natur ausmacht, gar nicht mehr vorhanden ist. Bei so wenig Wildtier ist ein Zirkusdompteur wohl froh, dass aus den Kehlen der Löwen noch ein Brüllen, und nicht ein Piepsen kommt.
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Tückische Katzenkrankheit „FIP“

Berlin/München, 29.09.2011. Das Schreckgespenst unter den Krankheiten bei Katzen heißt „FIP“. Dieses Kürzel steht für Feline Infektiöse Peritonitis oder auch ansteckende Bauchfellentzündung der Katze.
Katzen infizieren sich bereits im Mutterleib oder aber später über Kot und Speichel von Artgenossen mit dem Virus. Selbst durch Kleidung und Schuhe können die Erreger weiter getragen werden. Die Erstinfektion ist zunächst harmlos. Nahezu jede vierte Katze hat im Laufe ihres Lebens irgendwann einmal Kontakt mit diesem so genannten Coronavirus, doch zunächst ohne dadurch ernsthaft zu erkranken.
Gerät die Samtpfote jedoch in eine Stresssituation kann sich das Virus in seine bösartige Form verwandeln und die Katze erkrankt an FIP. Diese schlimme Form des Erregers kann dann aber nicht mehr an andere Katzen im Umfeld weiter gegeben werden.
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Kleintiere in Einzelhaft – aktion tier kritisiert die häufig nicht artgerechte Haltung von Kaninchen & Co.

Berlin/München, 14.09.2011. Gemäß IVH (Industrieverband Heimtierbedarf) leben etwa 5,3 Millionen Kleintiere in deutschen Haushalten. Kaninchen, Meerschweinchen oder Ratten werden teilweise zu Schleuderpreisen in Baumärkten, Gartencentern oder Tierbedarfsgeschäften feilgeboten. Auch wenn diese Kleintiere wie am Wühltisch angeboten werden, ist deren Haltung nicht weniger anspruchsvoll als die anderer Heimtiere. „Häufig werden aus Unkenntnis die Grundbedürfnisse dieser meist geselligen Tiere nicht beachtet“, klagt Judith Brettmeister von der aktion tier –Geschäftsstelle München. Vielfach werden Kaninchen und Co. lebenslang in Einzelhaft gehalten, da es ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass der Tierhalter oder andere Kleintiere den eigenen Artgenossen ersetzen können. Bis auf Hamster sollten sämtliche Kleintierarten in Gruppen gehalten werden, da sie äußerst sozial sind.
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Faule Zähne tun auch Tieren weh

Berlin/München, 08.08.2011. Nahezu täglich bietet sich in der Tierarztpraxis ein grausames Bild. Bei der allgemeinen Untersuchung zum Beispiel im Rahmen einer Impfung wirft der Tierarzt einen Blick ins Maul und erblickt ein grausiges Trümmerfeld – oft im wahrsten Sinne des Wortes. Faulige, abgebrochene Zähne, übelriechender Zahnstein und Zahnfleischtaschen, aus denen der Eiter hervorquillt, sind leider alles andere als eine Seltenheit.
„Tiere leiden still, sie können ihren Schmerz kaum artikulieren“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., den Umstand, warum Besitzer das Leiden ihrer Tiere nicht bemerken. „Hunde und Katzen fressen immer, auch wenn sie schlimme Zahnschmerzen haben“, berichtet sie aus der Praxis. Dabei gibt es einige untrügliche Hinweise, die achtsame Besitzer kennen sollten.
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Aus dem Leben des Tierheim – Alltags : Tierschutz für Herzen mit Schmerzen

Hallo, Sie haben die Nummer 0123-456789 erreicht, Tierschutz für Herzen mit Schmerzen.
Auf Grund der hohen Anzahl der eingehenden Anrufe möchten wir Sie bitten, die folgende Weiterwahloption aus dem vorgelesenen Menu auszuwählen, die dem Grund Ihres Anrufes am nächsten kommt:
Bitte wählen Sie 1 …
… wenn Sie denken, dass wir eine Tierklinik sind und Sie eine kostenfreie Beratung wünschen.
Bitte wählen Sie 2 …
… wenn Sie wissen, dass wir eine Tierschutzorganisation sind, Sie aber trotzdem unqualifizierte und kostenlose Auskunft zu tiermedizinischen Fragen wünschen.
Bitte wählen Sie 3 …
… wenn Sie im Jahr EUR 200.000 verdienen, aber trotzdem möchten, dass wir Ihren “zugelaufenen” Hund auf unsere Kosten kastrieren lassen sollen.
Bitte wählen Sie 4 …
… wenn Sie einen 10 Jahre alten Hund haben und Ihr 15 Jahre alter Sohn plötzlich gegen diesen Hund allergisch geworden ist und Sie SOFORT ein neues Zuhause brauchen. Für den Hund, nicht für den Sohn.
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Drei Dinge, die Sie vielleicht noch nicht über Katzen wussten

Die Katze ist eines der beliebtesten Haustiere. Doch wie gut kennen Katzenhalter ihr Tier? Drei Dinge, die Sie so vielleicht noch nicht wussten:
1. Das Fauchen einer Katze wird vom Menschen häufig falsch interpretiert. Viele halten es für ein aggressives Verhalten und schimpfen deswegen mit dem Tier. In der Regel geht dem Fauchen aber eine Situation voraus, die die Katze als unangenehm oder verunsichernd empfindet. Das Fauchen ist dann also eine Reaktion darauf, dass sie sich beispielsweise vom Menschen oder der Mitbewohner-Katze bedrängt fühlt. Die Katze wünscht sich mehr Distanz.
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Unfassbar, was sich Menschen ausdenken können: Schlüsselanhänger mit lebendigen Tieren!!!

Global Times berichtet, das immer mehr Schlüsselanhänger mit lebenden Tieren in China verkauft werden.
In U-Bahnen und kleinen Kiosken rund um die Millionen-Metropolen Shanghai, Peking und Co gibt es die grausigen Souvenirs zu kaufen. Dafür werden kleine Schildkröten und Fische in luftdicht versiegelte Plastikbeutel verfrachtet, die wohl als trendige Schlüsselanhänger dienen sollen. In etwa sieben Zentimeter sind die Plastikbeutel lang, gefüllt sind sie mit einem seltsam farbigen Wasser.
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aktion tier rät: Osterfeuer ohne Tiere und Umwelt zu schädigen

Berlin/München, 19.04.2011. Überall sieht man sie schon, die stetig wachsenden Reisighaufen, die am Ostersonntag für ein Osterfeuer entzündet werden sollen. Osterfeuer sind Brauchtumsfeuer, die auf vorchristliche Zeit zurückgehen. Mit dem Feuer soll der Winter endgültig vertrieben  und die Sonne begrüßt werden.
Doch einige Regeln sollten dabei beachtet werden. So sind in vielen Gemeinden und Städten private Osterfeuer genehmigungspflichtig und dürfen eine bestimmte Höhe und Breite nicht überschreiten. Wichtig aus Umweltschutzgründen ist vor allem, dass nur reines, unbehandeltes  Holz verbrannt wird, wie Gehölz- und Sträucherschnitt. Es gilt aber nicht nur die Umwelt durch die Auswahl von richtigen Brennmaterialien zu schonen, es geht vor allem auch darum auf die Tiere zu achten, die in dem aufgeschichteten Astmaterial Unterschlupf gefunden haben.
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