Streunende Tiere: Sotschi ändert seine Pläne

18.04.2013, 14:30 Uhr
Tierheim statt Todesspritze: In der Olympiastadt Sotschi will man das Problem der vielen streunenden Hunde und Katzen nun angeblich auf humane Art und Weise in den Griff kriegen.
Sotschi (SID) – Tierheim statt Todesspritze: In der Olympiastadt Sotschi will man das Problem der vielen streunenden Hunde und Katzen nun angeblich auf humane Art und Weise in den Griff kriegen. “Wir sind nicht grausam, deshalb werden wir ein Programm zur Kastration der Straßentiere erarbeiten und das erste Tierheim in Sotschi bauen”, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung.
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Hunde- und Katzenverbot im Mietvertrag unwirksam

Berlin/München, 21.03.2013 Der Bundesgerichtshof hat gesprochen: Klauseln, die im Mietvertrag das Halten von Hunden und Katzen in der Mietwohnung untersagen, sind nicht zulässig. Mietern von Wohnraum darf die Tierhaltung nicht generell untersagt werden.
„Wir freuen uns riesig über das Urteil“, kommentiert Tierärztin Dr. Tina Hölscher von aktion tier e.V. die Entscheidung des BGH. In Zeiten zunehmender Vereinsamung werden Haustiere oft zum wichtigen Lebenspartner besonders für Singles und ältere Menschen. „Durch tierische Hausgenossen bleiben auch Senioren agil und fit“, begründet die Veterinärin die Wichtigkeit der Tierhaltung, „das Miteinander von Mensch und Tier hilft gegen Einsamkeit und trägt sogar zur Heilung psychischer Erkrankungen bei.“
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Ponyreiten auf Weihnachtsmärkten – Kindervergnügen oder Tierquälerei?


Berlin, 18.12.2012. Der Besuch von Weihnachtsmärkten mit stimmungsvoller Musik, Glühweinständen, Karussellen und Würstchenbuden gehört für die meisten Menschen einfach zur Vorweihnachtszeit dazu. Inmitten des Trubels und Gedränges wird jedoch immer wieder als „Highlight“ Ponyreiten für Kinder angeboten. In kleinen Rondellen stehen dann abgestumpft wirkende Ponys mit hängenden Köpfen und warten darauf, mit ihren kleinen Reitern auf dem Rücken immer wieder die gleichen öden Runden zu drehen. „Für uns ist dieses Ponyreiten auf Weihnachtsmärkten Tierquälerei“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Die Tiere müssen in einem stressigen, lauten Umfeld eine harte, monotone Arbeit verrichten. Sie laufen häufig nur in einer Richtung auf einer mit Sägemehl nur dünn überstreuten Asphaltdecke.
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Nach wie vor katastrophale Zustände für Hunde in Italien – der neu gegründete Verein Tierschutzprojekt Italien e.V. versucht zu helfen

04.12.2012. Die Situation für die Hunde Süditaliens ist nach wie vor katastrophal und wird durch Korruption, Gleichgültigkeit der Behörden und mafiöses Business auf den Schultern der Hunde in den sogenannten Canili  bestimmt.
Dem entgegenwirken möchte der neu gegründete Verein ‘Tierschutzprojekt-Italien e.V.’ , http://www.tierschutzprojekt-italien.de/, gegründet von Dr. Roland Eichler, Würzburg, der sich neben seiner beruflichen Tätigkeit als Arzt  seit sehr vielen Jahren im Tierschutz mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Straßenhunde in Süditalien (Apulien) engagiert. Dort arbeitet er mit der als gemeinnützig anerkannten und überaus seriösen Tierschutzorganisation “Associazione Protezione del CaneGaia O.N.L.U.S.” aus Manduria zusammen.
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Im Herbst Vogelkästen reinigen

geöffneter Nistkasten mit Meisennest  (Foto: Ursula Bauer)

Berlin, 05.09.2012. Wenn im September auch die letzten Vogelkinder ausgeflogen sind ist es Zeit, die im Garten oder am Haus angebrachten Nistkästen einem gründlichen „Herbstputz“ zu unterziehen. „In den Vogelnestern leben immer auch diverse Parasiten wie Milben, Zecken und Flöhe, die der Brut teilweise erheblich zusetzen“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Diese Plagegeister überleben in der Regel den Winter und warten schon auf den Vogelnachwuchs im kommenden Jahr. Daher ist es sinnvoll, im Frühherbst alle alten Vogelnester aus den Nistkästen zu entfernen. Wer sich vor den nach allen Seiten flüchtenden „Mitbewohnern“ ekelt, sollte Handschuhe überstreifen. Gelegentlich findet man in den alten Nestern auch unausgebrütete Eier oder verstorbene Vogelküken. In der Natur geht eben nicht immer alles glatt.
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Glasscheiben – Gefahr für Vögel

Jährlich sterben zahlreiche Vögel durch Kollesion mit Glasscheiben ©  Ursula Bauer
Berlin, 27.08.2012. Ein lauter Knall am Fenster – danach Totenstille. Wieder einmal ist ein Vogel gegen eine Glasscheibe geflogen. Denn Glas ist durchsichtig und wird daher von den Vögeln nicht wahrgenommen. Je nach Lichteinfall spiegeln Fenster auch die umgebende Landschaft – kein Grund also für Vögel, nicht draufzuzufliegen. „Jährlich sterben zahllose Vögel durch sogenannte Scheibenanflüge und vor allem im Herbst sind die noch recht unerfahrenen Jungvögel gefährdet“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin.
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Sauberes Klo – saubere Katze

Berlin/München, 21.05.2012. Lästig und unhygienisch – Unsauberkeit bei Katzen ist ein großes Problem. Viele Tierbesitzer leiden darunter, dass ihr Liebling Kot und Urin nicht im Katzenklo sondern irgendwo in der Wohnung absetzt. Wird über die ersten Male noch geflissentlich hinweggesehen, zehrt es bald an den Nerven der Halter, wenn daraus eine Gewohnheit wird.
„Die Ursachen für mangelnde Stubenreinheit bei Katzen sind vielfältig“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. „Von Blasenentzündungen über Verhaltensstörungen kommt vieles als Grund in Frage“, führt sie aus.
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Offene Schornsteine – Todesfallen für Vögel

Berlin, 08.05.2012. Immer wieder werden in den Schächten von Schornsteinen verrußte und fast verhungerte Vögel entdeckt. Für viele Piepmätze sind Hausschornsteine beliebte Rast- und Aussichtsplätze. „Besonders jetzt in der Jungvogelzeit stürzen unerfahrene kleine Singvögel, Eulen und Käuze in die Tiefe und finden mit eigener Kraft nicht mehr den Weg nach oben“, sagt Ingeborg Polaschek von der aktion tier- Fachberatungsstelle. Verölte und verrußte Steinkäuze und Schleiereulen führen die traurige Schar jener abgestürzten Vögel an. In Vogelpflegestationen hat man derzeit wieder alle Hände voll zu tun, das Leben dieser abgemagerten und verschmutzten Tiere zu retten.
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Marderbisse für Katzen gefährlich

Berlin/München, 14.03.2012 Zunächst unscheinbar, dann aber doch verhängnisvoll – so lassen sich die Folgen einer Bissverletzung durch Marder beschreiben.
„Dieses Jahr scheint es besonders viele Kämpfe zu geben“, skizziert Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., die jüngste Entwicklung. Den Tierhaltern fällt im ersten Moment nur eine Schramme oder eine kleine Blutkruste an ihrem Liebling auf. Entdeckt wird die Läsion in aller Regel nach einem nächtlichen Streifzug durch die Gemeinde. Meist befindet sich der Defekt im Kopf-, Hals- oder Nackenbereich, der bevorzugten Angriffsstelle des Marders. Bei genauerer Untersuchung lässt sich dann einerseits Biss und auf der gegenüberliegenden Seite der sogenannte Gegenbiss identifizieren. Innerhalb weniger Tage entwickelt sich diese anfänglich kaum wahrnehmbare Verletzung zu einer bösen Entzündung, die unbehandelt bedrohlich werden kann.
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Kaninchenställe bei Kältewelle rein oder raus?

Berlin/München, 10.02.2012. Besorgte Kaninchenhalter treibt in diesen Tagen vor allem eines um: Leiden meine Tiere bei den aktuellen Minustemperaturen im Garten, soll ich die Armen besser ins Haus holen?
„Wenn Sie die Tiere jetzt in die Wohnung holen, tun sie den Kaninchen keinen Gefallen“, so die Antwort von Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V.. „Sind die Kaninchen schon seit Herbst in der Außenhaltung, haben sie sich an die niedrigen Temperaturen gewöhnt“, erklärt die Veterinärin. Würde man diese Tiere in den Wohnraum verbringen, hätten sie große Probleme, den Temperaturanstieg zu verkraften. Anders ist die Situation, wenn es sich um kranke Kaninchen oder Jungtiere handelt. Dann muss im Einzelfall abgewogen werden, was besser ist.
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